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Kräuterheilkunde für Hunde

Kräuterheilkunde für Hunde in Hamburg

So wie beim Menschen, kann auch bei Hunden mit Phytotherapie gearbeitet werden. Klassische Beispiele sind Brennnesselsamen bei Nierenerkrankungen, Mariendistel bei Leberproblemen und Himbeerblatt bei Läufigkeitsbeschwerden.

Andere Kräuter helfen bei Wurmbefall. Manche Hunde finden draußen auch selbst die richtigen Pflanzen dazu.

In meiner Beratung arbeite ich oft und gerne mit Kräutern. Sprich mich an und wir entwickeln gemeinsam einen Plan.

Homöopathie, Aromatherapie, Schüssler Salze, Bioenergetik etc biete ich nicht an, da mir persönlich hier die wissenschaftlichen Beweise fehlen.

Löwenzahn und Brennessel

Löwenzahn und Brennnessel sind zwei Pflanzen aus der Kräuterheilkunde für Hunde, die auch für Laien einsetzbar sind.

Löwenzahn wirkt als Bitterstoff. Bitterstoffe helfen dabei die Verdauungsleistung zu erhöhen. Als Saft im Futter verabreicht regt er die Magensäuresekretion an. Oft leiden Hunde an zu wenig Magensäure. Als Folge kann eine Dysbiose entstehen und Bakterien könnten nicht richtig abgetötet werden. Ein gesunder Darm ist immer wichtig für ein intaktes Immunsystem.

Brennnessel* wirkt durchspülend und unterstützt Leber, Niere und Lymphsystem. Erkalteten Tee kann man zum trinken anbieten oder etwas zum Futter dazu geben. Aber auch Brennnesselpulver und -samen können eingesetzt werden.

Kräuter bei Magenproblemen

Wenn dein Hund Magenprobleme hat, empfiehlt sich oft eine frische und selbst gekochte Füterung. Zusätzlich kannst du mit Kräutern unterstützen. Diese Mischung* enthält zB Eibischwurzel, welche mit ihren Schleimstoffen den Magen beruhigen kann.

Kräuter für jeden Tag

Du möchtest deinem gesunden Hund noch eine extra Portion Gutes tun? Dann kannst du kurweise eine Kräutermischung* geben, die Leber, Niere und Lymphsystem unterstützt. ZB dieses hier:

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Welche Kräuter sind gut für Hunde?

Mariendistel für den Hund Foto von Anastasia R. auf Unsplash

Man kann sehr viel einsetzen, aber nicht immer ist alles sinnvoll und effektiv. Vieles wird in Zusammenhang mit Krankheiten eingesetzt. Also zb Mariendistel bei Leberproblemen und Brennnesselsamen bei Nierenproblemen (bitte nicht einfach so einsetzen). Vorsichtig sollte man bei Kräutermischungen sein, die sehr viele verschiedene Kräuter enthalten, man aber die einzelnen Wirkweisen nicht kennt. In der Phytotherapie setzt man klassisch maximal 2-3 Kräuter in der richtigen Dosierung ein.

Ist Petersilie gut für Hunde?

Bei trächtigern Hündinnen sollte man Petersilie vermeiden, denn es wirkt milchhemmend. Ansonsten gilt Petersilie als "Blasennahrung".

Ist Minze gut für Hunde?

Echte Katzenminze (nepeta cataria) findet Verwendung bei Entzündungen/Fieber, Athma, Verdauungsproblemen und Hautproblemen.

Welcher Tee ist gut für Hunde?

Tee bitte immer nur zimmerwarm servieren. Welcher Tee oder auch Absud für deinen Hund gut ist, ist wieder individuell. Das kann zb ein Hustentee sein, Abstilltee oder Nierentee.

Welche Kräuter beruhigen den Hund?

Generell das, was auch Menschen beruhigt: Passionsblume, Baldrian, Weihrauch uvm. Man muss immer schauen, was zum Hund passt.

Ist Schnittlauch gesund für Hunde?

Enthält Sulfide wie andere Zwiebelgewächse zb Knoblauch. Eher nicht empfehlenswert.

Sollten Hunde Kümmel essen?

Kümmel enthält Cumarine. Diese sind Vitamin K Antagonisten, d.h. sie setzen die Blutgerinnung herab.

Welche Kräuter für Hunde bei BARF?

Es sind keine Kräuter essentiell für den Nährstoffbedarf notwendig. Ansonsten kann man wie bei Nassfutter das Futter damit aufpeppen bzw begleitend zu Krankheiten einsetzen.

Ist Thymian für Hunde giftig?

Nein, giftig ist es nicht, sollte aber wegen der enthaltenen ätherischen Öle nur mit Bedacht eingesetzt werden. Thymian ist sehr wertvoll bei Husten und Erkältungskrankheiten, aber auch bei Otitis externa.

Ist Pfeffer giftig für Hunde?

Nein. Es wird als Wirkstoffverstärker von Curcuma eingesetzt, aber nur mit 3%.

Ist Rosmarin für Hunde giftig?

Nein. Es gilt sogar als Antirheumatika.

Ist Zimt für den Hund giftig?

Ja und nein. Bei Zimt unterscheidet man zwischen Cassia-Zimt und Ceylon-Zimt unterscheiden. Der Hund sollte generell nur wenig und wenn dann Ceylon-Zimt bekommen. Er gilt als blutzuckersenkendes Kraut und antibakteriell. Für "hitzige" Tiere aber eher ungeeignet.

Bitte setze keine der genannten Kräuter ohne weiteres Wissen "einfach so" ein. Jede Wirkung hat auch immer eine Nebenwirkung. Es kann auch zu Seiteneffekten mit zb Medikamenten kommen.

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